Das Tagebuch eines Forschungsprojektes
 
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NEUIGKEITEN - 13. August 2000

Als wir gestern Abend nach dem Ausflug in die Berge wieder in der Kolonie ankamen, empfing uns Dave mit "einer guten und einer schlechten Nachricht". Die schlechte Nachricht: obwohl abends über 50 Tiere in die Kolonie zurück gekehrt waren (nach Rekord-Minimas von 2 und 4 Tieren letze Woche), waren die beiden Partner unseren brütenden Tiere nicht aufgekreuzt. Also konnten wir wieder keine Sender anbringen. Die gute Nachricht: im Süden des sternenklaren Himmels war eine Aurora australis, ein südliches Polarlicht zu sehen. Statt also Pinguine mit Technik zu bestücken setzten wir uns auf die Klippen und betrachteten das wunderliche, grüne und wabernde Licht im Süden.
Am heutigen Tag fuhren Dave, Stef und Jana zum Shag Point 50 Km südlich von Oamaru und tauchten dort nach Paua. Acht der großen Seeschnecken hatten Pech und landeten heute Mittag in unserer Pfanne. Während des Mittagessens zog ein ordentlicher Sturm auf, mit Windgeschwindigkeiten um die 90 Km/h: also fuhren Dave und ich zum Dead Shark Beach und brachten die im Sturm singende und sich biegende Antenne in Sicherheit. Sollten wir also heute abend endlich Sender auf Pinguine packen können, müssen wir morgen sehr früh los um erst die Antenne wieder aufzubauen (so der Sturm abgeflaut ist, denn es bläst nach wie vor gewaltig).